Lesen Sie auch die kurze Seite zum 120.Jahrestag des 1.Zionistischen Kongresses 2017 und zum 70. Geburtstag des Staates Israel 2018, indem Sie auf diesen Satz klicken.
Ein Israeli, 75 Jahre alt, schreibt im Rückblick auf sein Leben anlässlich des 70.Geburtstages Israels: "I hardly recognize the poor country of my childhood, where most people could not speak Hebrew and we depended on donations and lownes for importation of food. Reality is beyond the wildest dreams of the founding fathers. God's miracles are breath taking."

Wenn Sie darüberhinaus an Informationen und Argumentationshilfen zu Israel aus Geschichte und jüngster Vergangenheit interessiert sind, die die anti-israelischen Angriffe widerlegen, klicken Sie bitte auf diesen Satz.

Der israelische Ministerpräsident Netanyahu hat in einer Stellungnahme zur Coronakrise auch den letzten Teilsatz von 2.Mose 12,23 ("dem Vernichter nicht erlauben, in eure Häuser einzudringen und euch zu schlagen") zitiert: "As in the exodus from Egypt, the goal is clear: 'and will not suffer the destroyer to come in unto your houses to smite you.' [Exodus 12:23] ... Israel is a small country in terms of size and population but in our determination, creativity, spirit and mutual guarantee, we are a very large country. ... Citizens of Israel, with G-d's help and yours, we will meet the current challenge. Our light will overcome the coronavirus." (Statement vom 1.4.2020)

Inhaltsverzeichnis

1. Glaube in Israel

1.1.Der Glaube an Gott in öffentlich-politischen Aussagen in Israel

1.2. Religiöses Alltagsleben

2. Christlicher Zionismus

3. Die jüdische Einwanderung nach Israel

4.Landbegrünung in Israel als Erfüllung biblischer Verheißungen

4.1. Der Zustand des Landes Israel in biblischen Zeiten

4.2. Der Zustand vor der zionistischen Wiederbegrünung

4.2.1. Mark Twains Reisebericht

4.2.2. Weitere Berichte

4.3. Die Wiederbegrünung durch die jüdischen Zionisten als Erfüllung biblischer Verheißungen

Kleiner Israel-Reiseführer: Stätten des modernen Israel mit biblischen Bezügen, israelische Briefmarken mit Bibelsprüchen;

6. Bemerkungen des Koran zu Juden und Christen

7. Wunder Gottes in Israel

7.1. Wunder Gottes, als Israel um sein Überleben kämpfte

7.1.1. Unabhängigkeitskrieg 1948

7.1.2. Sechs-Tage-Krieg 1967

7.1.3. Yom-Kippur-Krieg 1973

7.2. Wunder Gottes in Israel während des Golfkrieges Jan-Feb 1991

7.3. Wunder Gottes nach 1991

7.4. Weitere Wunder Gottes in Israel

7.4.1. Spätregen


1. Glaube in Israel


1.1. Der Glaube an Gott in öffentlich-politischen Aussagen in Israel

In der Unabhängigkeitserklärung des Staates Israel vom 14.5.1948 ist vom "religiösen Wesen" des jüdischen Volkes die Rede, davon daß Israel auch in der "Zerstreuung standhaft im Gebet auf die Rückkehr" ins Land Israel hoffte, davon, daß in Israel "der Welt das ewige Buch der Bücher" (die Bibel) gegeben wurde. Es wird gesprochen von den "Verheißungen der Propheten Israels" und vom Vertrauen auf den "Fels Israels" (=Gott, z.B. 5.Mose 32,4; Psalm 18,3). Psalm 30 war gerade zu dieser Zeit jüdische Bibellese. Nach der Unabhängigkeitserklärung beten alle das Segensgebet: "Gelobt seist du, Ewiger, unser Gott, König der Welt, der uns am Leben gelassen und uns Bestand gegeben und uns diese Zeit erreichen ließ."

"Unser Vater im Himmel, Fels Israels und sein Erlöser, segne den Staat Israel, den Beginn des Aufblühens unserer Erlösung und stärke die Hände der Verteidiger unseres Heiligen Landes."
(Segensspruch des israelischen Oberrabinats bei offiziellen staatlichen Anlässen. Vor allem wird dieser Satz am Unabhängigkeitstag in allen Synagogen der Welt gebetet.)

In der entscheidenden UNO-Debatte im November 1947 vor der Abstimmung über einen unabhängigen jüdischen Staat zitierte Chaim Weizmann, der baldige 1.Staatspräsident Israels, Jesaja 11,12b: "Gott wird die Verjagten Israels zusammenbringen und die Zerstreuten Judas sammeln von den 4 Enden der Erde."

"Das Wort "Wunder" ist unter uns fast zu etwas Alltäglichem geworden."
"Die Juden erhielten kein Mandat für Palästina von Großbritannien, den USA oder den Vereinten Nationen. Politisch schon, aber historisch und rechtlich kommt letztlich unser Mandat aus der Bibel." (David Ben Gurion, 1.Ministerpräsident Israels)
Auf dem Schreibtisch von David Ben Gurion im Kibbuz Sde Boqer lag unter der Glasplatte immer ein Blatt mit folgenden Bibelsprüchen, das ihn auch bei weltlichem politischen Arbeiten an Gott erinnerte: Jesaja 35,1.6-9; 41,19; 43,19-20; 51,3. Außerdem stand in diesem Arbeitszimmer eine Metallplastik, die die Auferstehung der verdorrten Knochen Israels nach Hesekiel 37 darstellt.
"Ben Gurion ... lud .. zu seinem Bibelkreis ein, der sich samstagabends bei ihm zu Hause traf." (seit den 1950er-Jahren) (Segev, Tom: David Ben Gurion, München 2018, S.670)
Ben Gurion schrieb ein Buch über seinen Zugang zur Bibel, auch im Zusammenhang mit dem neugegründeten Staat Israel: "From the Bible the Jewish people drew its faith in the return to Zion ... the process of redeeming and rebuilding the land." (Ben-Gurion, David: Ben-Gurion Looks at the Bible (übers. von Kolatch, Jonathan), London, New York 1972, 287f) - "The Book of Books has been our most faithful and instructive guide ... If we continue to walk in its light, both the nation and its leaders will be successful." (a.a.O., 294).

"Hoffentlich kommt der Messias recht bald. Ich gebe ihm sofort die Schlüssel zu meiner Präsidentenkanzlei."
(Jitzchak Navon, israelischer Staatspräsident von 1978 - 1983)

Ministerpräsident Menachem Begin sagte über die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem: "Ihr habt eure Botschaft in Jerusalem gegründet, als wir wegen unseres Glaubens verlassen dastanden. Eure Gesten und Taten haben uns das Gefühl gegeben, daß wir nicht allein sind."

Der Oberrabbiner der israelischen Armee, Rabbi Shlomo Goren, über die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem: "Euer Mitgefühl, eure Solidarität und euer Glaube an die Zukunft Israels - das ist für uns gewaltig. Wir sehen euch als Teil der Erfüllung der prophetischen Vision aus Sacharja 14. Eure Anwesenheit hier wird immer eine goldene Seite im ewigen Buch Gottes bleiben.Möge der Herr euch von Zion aus segnen."

Chaim Herzog, bis 1993 israelischer Staatspräsident: "Israel lebt - und wird mit Gottes Hilfe trotz aller seiner Feinde immer am Leben bleiben!"
Herzog über die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem: "Ihr habt Sacharjas Prophezeiung Leben und Bedeutung verliehen, daß nämlich zu einer Zeit die Völker kommen werden, um jährlich das Laubhüttenfest in Jerusalem zu feiern."

"Mit Gottes Hilfe werden wir für immer in Israel bleiben. Der Herr gibt uns dazu Stärke, Kraft und seinen Frieden.";
bei der Eröffnung der Madrider Friedenskonferenz 1991: "Wir beten, daß dieses Treffen den Beginn eines neuen Kapitels in der Geschichte des mittleren Ostens bedeuten wird."
(Jitzchak Shamir, Ministerpräsident bis 1992)

"Wir möchten, daß der Messias, wenn er kommt, wenigstens eine saubere Stadt vorfindet."
(Teddy Kollek, bis 1993 Bürgermeister von Jerusalem)
Kollek über die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem: "Wir danken euch dafür, daß ihr hier seid, daß ihr im Glauben Jahr für Jahr herkommt. Euer Glaube gibt uns Kraft."

"Der Herr wird sein Volk, wird uns alle segnen mit Frieden."
(Ministerpräsident Rabin bei der Verleihung des Friedensnobelpreises 1994)
"Die Wüste und Einöde wird frohlocken, und die Steppe wird jubeln und wird blühen wie die Lilien." (Ministerpräsident Rabin zitiert Jesaja 35,1 bei der Eröffnung der Grenze zu Jordanien)
Rabin über die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem: "Erlauben Sie mir, Ihnen zu sagen, wie sehr ich selbst und ganz Israel Ihre Gegenwart hier in Jerusalem schätzen - besonders in dieser schweren Zeit."
Rabin beim Laubhüttenfest der Internationalen Christlichen Botschaft 1995: "Fast überall in der Welt ist die Rückkehr nach Zion ... zu einer wachsenden Bewegung geworden. ... Ein starker jüdischer Staat. ... Das ist ... Erfüllung von Gebeten .... Eine Erfüllung dessen, was die Propheten gesagt haben."
Denn die Thora soll hervortreten aus Zion und das Wort des Herrn aus Jerusalem" (Ministerpräsident Rabin zitiert diesen Satz aus Jesaja 2,3 anläßlich der Eröffnung der 3000-Jahr-Feier von Jerusalem am 4.9.1995 kurz vor seiner Ermordung)
Der amerikanische Präsident Clinton sprach bei der Beerdigung von Jitzhak Rabin von "Israels Bund mit Gott - für Freiheit, Toleranz, Sicherheit, Frieden. Dieser Bund war das Lebenswerk von Ministerpräsident Rabin."

"Wir hoffen auf die Erfüllung der Worte des Gebets: Laß, o Gott, ertönen die große Posaune, daß sie die Losung zur Freiheit sei! Erhebe das Banner darum sich sammeln unsere Verbannten! Sammle unsere Zerstreuten von allen Ecken und Enden der Welt!"
(Präsident Ezer Weizmann)
(als Stimme des ganzen Israel:) Ich war ein Sklave in Ägypten und empfing die Thora auf dem Berge Sinai, und zusammen mit Josua und Elia überschritt ich den Jordan. Ich habe Jerusalem an den Wassern von Babel nicht vergessen, und als der Herr Zion heimführte, war ich unter den Träumenden, die Jerusalems Mauern errichteten. Ich habe meine Familie in Kishinev verloren und bin in Treblinka verbrannt worden. Ich habe im Warschauer Aufstand gekämpft und bin nach Erez Israel gegangen, in mein Land. Erst 200 Generationen sind vergangen, seit ein Mensch namens Abraham aufstand, sein Land zu verlassen und in ein Land zu ziehen, das heute das Land Israel ist. Erst 150 Generationen sind vergangen von der Feuersäule des Auszugs aus Ägypten bis zu den Rauchsäulen der Schoa.
Wir sehnen uns nach Frieden, wir träumen von ihm und beten um ihn; denn dieser Friede begegnet uns in jedem einzelnen Abschnitt des jüdischen Denkens: in der Thora und in den Psalemgesängen, im Talmud und in den Schriftauslegungen, in den Gebeten und Midraschim. Doch gerade wegen dieser unendlichen Sehnsucht nach Frieden, gerade weil wir uns gut an die früheren Seiten unserer Geschichte erinnern, insbesondere an die Seiten, die schrecklicher als alle anderen sind, die in diesem Land geschrieben wurden, müssen wir vorsichtig und pragmatisch sein. Nehmen Sie die Dinge bitte nicht leicht. Wir versuchen einen Frieden zu schaffen, der uns ins 21.Jahrhundert führt.
Meine Damen und Herren, wir sind ein Volk der Erinnerung und des Gebets. Wir sind ein Volk der Worte und der Hoffnung. Wir haben keine Reiche geschaffen, keine Schlösser und Paläste gebaut. Nur Worte haben wir aneinandergefügt. Möge Frieden noch zu unseren Zeiten gestiftet werden.
Amen.
(Präsident Weizmann am 16.1.1996 in der Rede vor dem Deutschen Bundestag)

"Ich glaube in meinem Herzen an die Verheißung Gottes an Israel: Ich gebe ihnen ein neues Herz und einen neuen Geist."
"Wir Juden wurden im Schoße von Propheten aufgezogen. Das war gestern unsere Stärke, das wird morgen unsere Stärke sein."
(Der israelische Präsident Shimon Peres, damals Ministerpräsident zitiert Hesekiel 36,26)
"Wir versuchen, unsere vergiftete Vergangenheit loszuwerden und nach der Bibel ein Land aufzubauen, wo Milch und Honig fließen."
(Peres, damals Außenminister, im September 1993 nach Bekanntgabe des Gaza-Jericho-Abkommens)
"Für mich bedeutet Zionismus auch eine Rückkehr zur Bibel."
(Peres 1996 anläßlich einer der 100-Jahrfeiern des Zionismus.)

Ministerpräsident Netanyahu sagt beim Laubhüttenfest der Internationalen Christliche Botschaft Jerusalem 1998: "Vielen Dank, meine teuren christlichen Freunde! Ich möchte euch sagen, wie gut es tut, unter treuen Freunden und erklärten Zionisten zu sein."
1998 sagt Ministerpräsident Netanyahu bei einem Bibelquiz: "Bald wird die Mehrheit des jüdischen Volkes in Israel leben, genauso, wie es durch die Propheten vorausgesehen wurde."
Im Grußwort zu einem christlichen Israeltreffen in Sachsen 1998 schrieb Netanyahu: "Sie haben uns Ihre Gebete ... und Ihre Gegenwart als Touristen und Freunde in unserem Land gewährt."
Beim Laubhüttenfest der Internationalen Christliche Botschaft Jerusalem 1998 sagt Ministerpräsident Netanyahu: "Die Bibel hat uns die Besitzurkunde für dieses Land gegeben." - "das gibt uns das Vertrauen, daß Gott uns die Kraft geben wird für die kommenden Herausforderungen."

Jehoschua Matza, früherer israelischer Gesundheitsminister, sagt zum 50.Geburtstags Israels 1998: "Für mich ist Israel das größte Wunder, denn trotz aller Schwierigkeiten floriert heute ein außergewöhnlicher Staat. ... Ich glaube an die Bibel, das Wort für unser Leben, das von der biblischen Endzeit spricht."

Ministerpräsident Ehud Barak zitierte im Mai 1999 kurz nach seiner Wahl denselben Bibelvers aus Ps 29,11 wie Benjamin Netanyahu nach seiner Wahl zum Miniterpräsidenten (s.o.):"Gott wird seinem Volk Kraft geben und es mit Frieden segnen." Außerdem beschrieb er seine Situation mit einem Satz aus einem Gebet des höchsten jüdischen Feiertages Yom Kippur, der die Mangelhaftigkeit des Menschen im Angesicht Gottes zeigt: "Hier bin ich, dürftig an Taten."

Seit 2011 lädt Premierminister Benjamin Netanyahu regelmäßig zu einem Bibelkreis in sein Büro ein - in der Tradition der Premierminister David Ben Gurion (siehe oben) und Menachem Begin. ( "Netanyahu re-establishes PM Bible class. Taking a page out of Ben-Gurion and Begin’s playbook, PM will begin hosting a regular Bible group in his official residence", Article Jerusalem Post, 10th Dec 2011)

2016 sagte der israelische Schulminister Naftali Bennett: "Obwohl Israel eine High-Tech Supermacht ist und Wissen und Innovation in die Welt exportiert, müssen wir auch eine geistliche Supermacht sein und geistliches Wissen in die Welt exportieren. Das ist das nächste Kapitel unserer zionistischen Vision ... gemäß dem Bibelsatz "Denn von Zion wird Weisung ausgehen und des Herrn Wort von Jerusalem." (Jesaja 2,3; Micha 4,2)

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1.2. Religiöses Alltagsleben

Eine wichtige Gruppe unter den ersten Zionisten ab 1880 nannte sich Bilu'im nach den hebräischen Anfangsbuchstaben aus Jesaja 2,5: Beit-Ia'akov Lechu Unelcha ("Ihr, Haus Jakob, geht und laßt uns gehen!"))

82 % der Israelis glauben an Gott (Deutschland ca.60%).
79 % halten sich an die grundlegendsten religiösen Gesetze (z.B. kein Schweinefleisch zu essen).
75% halten die beiden höchsten religiösen Feiertage ein (Fasten am Yom Kippur-Tag und Abhalten des Seder-Abends zu Beginn des Pessachfestes mit der ganzen, vierstündigen Liturgie zu Hause). (In Deutschland gehen am Heiligen Abend 25% der Bevölkerung in die Kirche.)
45 % bemühen sich darüberhinaus, die Gesetze streng zu halten (z.B. jede Woche Beginn des Schabbat mit einer religiösen, gottesdienstlichen Feier in der Familie).
25% fahren am Schabbat kein Auto.
14% halten sich sehr streng an die Gesetze (betätigen am Schabbat keinen elektrischen Schalter, kein Streichholz, ...).
33 % der Kinder gingen 1999 auf eine religiöse Schule mit intensivem Religionsunterricht und Glaubensleben. 1989 waren es nur 28 %.

Die israelischen Soldaten erhalten zu Beginn ihres Militärdienstes zusammen mit dem Gewehr eine Bibel (Altes Testament), die sie dann auch in ihrem Militärrucksack bei sich haben.
Sie sprechen bei ihrem Militäreid mit der Bibel auf der Brust die Sätze aus Josua 1,5-9 und Sacharja 4,6.
Es gibt auch spezielle Hesder-Soldaten, die ihren Militärdienst immer wieder durch Zeiten in der Bibelschule unterbrechen können. Die gesamte Dienstzeit dauert dafür statt 3 Jahren 4-5 Jahre.
Im Abzeichen der Nachalbrigade der israelischen Verteidigungsstreitkräfte, die militärischen Dienst mit landwirtschaftlicher Aufbauarbeit verbindet, steht der Bibelsatz aus Joel 4,13: "Legt die Sichel an, denn die Ernte ist reif."
80 % der israelischen Soldaten gaben bei einer Umfrage an, daß sie vor einem Militäreinsatz beten. 40 % beten auch sonst regelmäßig.
Für Orte, an denen mit Gottes Hilfe Angriffe abgewehrt werden konnten, gibt es folgendes Gebet: "Gepriesen seist du Herr, unser Gott, König des Universums, der du an diesem Ort für unsere Väter (Vorfahren) Wunder vollbracht hast."

Jeden Morgen beginnt um 6 Uhr der israelische Rundfunk mit 5.Mose 6,4-9 oder 4.Mose 24,5. Danach wird manchmal ein Psalm gelesen. Auch das Fernsehen beendet sein Programm mit einem Bibelvers.
Nach einem Scud-Raketenangriff brachte der israelische Militärsender zusammen mit der Meldung der Entwarnung die Bibelstelle aus Psalm 121,4: "Der, der Israel beschützt, schläft und schlummert nicht."
Bei der Einwanderung der äthiopischen Juden veröffentlichte El-Al ganzseitige Anzeigen in den Zeitungen mit Jer 31,17.
Auf dem Grundstein des Parlamentsgebäudes Knesset steht der letzte Satz aus Jes 2,3.
Der israelische Staat führte statt der von den Briten stammenden Pfund-Währung die biblische Währung "Schekel" ein (1.Mose 23,15; 2.Sam 24,24; Neh 5,15).
Über 100 israelische Briefmarken enthalten Bilder von biblischen Ereignissen oder Bibelsprüche.
Der Name der israelischen Fluggesellschaft El-Al ( àì òì ) (nach oben = zu Gott hin) steht in Hos 11,7 (hier: nach oben rufen = predigen).
90% des israelischen Bodens gehört dem jüdischen Nationalfonds KKL und darf gemäß 3.Mose 25,10.23-24 nicht verkauft, sondern nur für 49 Jahre verpachtet werden.

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2. Christlicher Zionismus

Jüdische Gläubige sagen, daß der Messias das Volk Israel auch politisch erlösen wird. Das geschah aber nicht durch Jesus. Die Unterdrückung durch die Römer wurde nur noch schlimmer.
Aber: Nirgends in der Bibel steht, wie lange sich die messianische Erlösungszeit erstreckt. Gottes Zeitrechnung ist anders als die der Menschen. Mit dem Messias Jesus hat die Erlösungszeit begonnen, und in den letzten 2000 Jahren haben sich nach und nach Verheißungen verwirklicht, z.B. in unserem Jahrhundert die Heimkehr der Juden nach Israel mit der Gründung des Staates Israel und damit auch der 1.Teil der politischen Erlösung Israels. Wenn der Herr Jesus sagt, daß das Reich Gottes "nahe herbeigekommen ist" (Matthäus 4,17), dann sagt er genau das, daß die Erlösungszeit begonnen hat, aber sich erst noch vollenden wird.
Ja, im Gegenteil: Gerade wenn ich erkannt habe, daß der Messias in Jesus Christus gekommen ist, kann ich als gläubiger Mensch den Staat Israel als Folge von Gottes Willen und Handeln sehen, wie das israelische Oberrabbinat an hohen Festtagen betet: "Unser Vater im Himmel, Fels Israels und sein Erlöser, segne den Staat Israel, den Beginn des Anbruchs unserer Erlösung."
Denn einige wenige gläubige, ultraorthodoxe Juden haben Probleme mit dem Staat Israel, weil sie mit Recht darauf hinweisen, daß bei vielen Propheten die Wiedererrichtung des Staates Israel erst nach dem Kommen des Messias prophezeit ist: Jesaja: Jes 11,1-5(bes V2) vor Jes 11,11-12; Jes 42,1-4 vor Jes 43,5-6; Jeremia: Jer 23,5 vor Jer 23,6+8; Hesekiel: Hes 34,23-24 im Zusammenhang mit Hes 34,13 und vor 36,24 (Verheißungen der Rückkehr nach Israel) und vor Hes 36,8+33-36 (Verheißungen der Landbegrünung); Hes 37,22 gleichzeitig mit Hes 37,21 und vor Hes 38,8; 39,27-28; Amos: Am 9,11 vor Am 9,12-15; Sacharja: Sach 4,14 (9,9) vor Sach 8,7-8.
Also: Der christliche Glaube, daß der Messias in Jesus gekommen ist, vollendet die biblische Begründung für den modernen Staat Israel und das Programm des Zionismus und vollendet auch die Erkenntnis, daß der Staat Israel und der Zionismus Erfüllungen von Gottes Willen und seiner Prophezeiungen sind.
Den Christen können wir sagen: Ein bibelgläubiger Christ muß gleichzeitig auch den Zionismus unterstützen (er soll sozusagen ein christlicher Zionist sein), denn die Bibel redet zusammen mit dem Kommen des Messias von der Wiedererichtung des Staates Israel. Schon im 17.Jahrhundert schrieb der Begründer des christlichen Pietismus, Philipp Jakob Spener, in seinem Buch "Theologische Bedencken": Vor den Juden liegen noch "die herrlichsten Verheißungen", die "zu seiner Zeit erfüllt werden müssen". Dazu haben im 20. Jahrhundert der Basler Theologieprofessor Karl Barth gesagt: "Der Staat Israel ist ein Vorzeichen der Endzeit, ein eschatologisches Zeichen für die ganze Welt, das als Wunder genannt werden muß von allen, die Augen zu sehen haben.". Der Tübinger Theologieprofessor Karl Heim (1874-1958) sagte: "Israel ist vorherbestimmt für eine große Zukunft." Der Berliner Theologieprofessor Helmut Gollwitzer schrieb das Gebet: "Wir danken dir, du Herr Israels und Heil der Welt, daß du dein Volk Israel wieder in sein Land versammelt und ihm dort Boden unter die Füße gegeben hast!" Papst Johannes Paul II. sagte im April 1994: "Wir sollten verstehen, daß die Juden, die mehr als 2000 Jahre in der Zerstreuung gelebt haben, jetzt entschlossen sind, in das Land ihrer Vorfahren zurückzukehren. Das ist ihr Recht." Der Bonner Theologieprofessor Klaus Wengst schreibt: "Wenn es sich aber so verhält, daß die konstitutive Verbundenheit zwischen dem jüdischen Volk und dem Land Israel sich nur verstehen läßt aufgrund dessen, wie die jüdische Bibel von Gott im Verhältnis zu Volk und Land redet, wie sollte dann in dem Faktum, daß dieses Volk weiter existiert, zu einem guten Teil in diesem Land lebt und dort die Macht hat, durch staatliche Organisation selbst sein Leben zu gestalten, nicht ein "Zeichen der Treue Gottes" gesehen werden?" (Wengst,K., Jesus zwischen Juden und Christen, Stuttgart 1999, S.111) In der Denkschrift der EKD "Christen und Juden III" (Gütersloh 2000) heißt es: "Die von palästinensischen Theologen geforderte Universalisierung aller biblischen Aussagen über das Land ("jedem Volk hat Gott ein Land gegeben") widerspricht der ... biblischen Einsicht, dass Gott sich selbst unauflöslich an das jüdische Volk gebunden hat, Bund und Land aber zusammengehören. Auch wo ausdrücklich das verheißene Heil für die ganze Welt in den Blick genommen ist, hält die Bibel an der Besonderheit der Erwählung Israels fest." (S.87) - "Der Einwand, im Neuen Testament spiele das Land keine Rolle, führt nicht weiter. Erstens ist die Frage, ob die Zurückhaltung an diesem Punkt nicht andere Gründe hat, etwa ... die stillschweigende Voraussetzung, dass Volk und Land Israel zusammengehören. Zweitens hat das Alte Testament für Christen seinen eigenen Wert auch dort, wo das Neue Testament nicht ausdrücklich Bezug darauf nimmt." (S.86) - "Die Bibel verbindet die Sehnsucht nach der Rückkehr aus der Fremde in das Land der Verheißung mit der Hoffnung auf einen neuen Himmel und eine neue Erde. Dass Israel in Frieden leben soll nach seiner Verheißung wird dadurch ebenso Teil des christlichen Glaubens". (S.88) Noch einmal Klaus Wengst, Professor für Neues Testament der Evangelischen Theologie: "Abschließend will ich - allen Widrigkeiten und Schwierigkeiten aktueller Politik zum Trotz - meiner Mitfreude Ausdruck geben, daß es diesen neuen Staat Israel nun schon über 50 Jahre gibt, meiner Mitfreunde darüber, daß jüdische Existenz damit wieder ein auch politisch selbstbestimmtes Zentrum und also auch eine Zufluchtsstätte hat". (Wengst,K., Jesus zwischen Juden und Christen, Stuttgart 1999, S.114)

Das heißt ganz praktisch: Christen sollen den Staat Israel unterstützen:
1. Am wichtigsten sind unsere Gebete für Israel.
2. Besucht Israel so oft wie möglich. Zeigt damit den Menschen in Israel eure Unterstützung, Liebe und Sympathie (Indem ihr gerade auch in schwierigen, unruhigen Zeiten fahrt.), unterstützt durch euren Tourismus die israelische Wirtschaft und genießt selbst die Ferien in diesem wunderschönen, von Gott gesegneten Land.
3.Arbeitet,wenn es euch möglich ist, in Israel mit, vielleicht als Voluntäre in einem Kibbuz.(Damit dient ihr Gottes Wort entsprechend als Nichtjuden im Land Israel (Jesaja 14,1; 60,10; besonders 61,5))
4.Denn Gott hat denen Segen verheißen, die Israel segnen: 4.Mose 24,1.9; über diese Verheißung sprach Gott auch zu den Erzväter im Blick auf ihre Nachkommen, nämlich das Volk Israel: Abraham: 1.Mose 12,3; 18,18; 22,18; Isa'ak: 1.Mose 26,4; Jakob: 1.Mose 28,14.

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3. Die jüdische Einwanderung nach Israel

Nach der Eroberung Israels und der Zerstörung Jerusalems und des Tempels im jüdisch-römischen Krieg (66 - 73 n.Chr.; 73: Eroberung Massadas) wurde das jüdische Volk in alle Länder der Erde zerstreut.
Die Bibel sagt deutlich, daß Gott sein ersterwähltes Volk wieder nach Israel zurückbringen will und wird. Manche wenden ein, mit diesen Bibelstellen wäre die Heimkehr aus der babylonischen Gefangenschaft (ca. 500 v.Chr.) gemeint, die ja schon längst geschehen ist. Aber damals kamen die Juden eben nur aus einem Land und nicht aus allen Ländern der Erde, wie die folgenden Stellen aber verheißen, und auch nicht übers Meer, wie einige der folgenden Stellen sagen.
Die folgenden Stellen erfüllen sich also erst in unseren Tagen. Und sie zeigen, daß Gott auch die prophetischen Worte, die viele Menschen lange Zeit belächelt haben und für unrealistisch hielten, verwirklicht und treu dazu steht.
Gerade die Tatsache, daß hier geschichtlich sehr unwahrscheinliche Ereignisse eingetreten sind und daß ausgerechnet diese Ereignisse schon Jahrtausende zuvor in der Bibel angekündigt wurden, sollten auch einen ungläubigen Menschen und Geschichtswissenschaftler zum Nachdenken bringen, ob die Bibel nicht doch das Wort des lebendigen Gottes ist:
Jesaja11,11-12 ("zum zweiten Mal"; "4 Enden der Erde"); 14,1-2 (das 1.Mal in unserer Generation helfen Nichtjuden bei der Rückwanderung: 14,2); 43,5-6 ("von Osten ... von Westen ..."); 49,12 ("vom Meer");
Jeremia 31,8 ("Ich will sie sammeln von den Enden der Erde ... auch Gebärende."). Daß auch Gebärende dabeisein werden, hat sich bei der Blitzeinwanderung von fast 15000 äthiopischen Juden in gut 1 Tag am 24./25.Mai 1991 erfüllt: Einige äthiopische Frauen gebaren Kinder während des Fluges nach Israel.

Kurz nach der Operation Salomo 1991: Schon die Kleinen helfen mit: Israelische Kinder schenken neueingewanderten äthiopischen Juden ihr Spielzeug und spielen mit ihnen.

Hesekiel 34,13 ("aus allen Ländern" - Aus 143 der bestehenden 184 Länder auf der Welt sind Juden bisher nach Israel eingewandert.); 36,24 ("aus allen Ländern"); 37,21 ("von überallher"); 38,8 ("am Ende der Zeiten ... aus vielen Völkern gesammelt"); 39,27-28("aus den Völkern zurückgebracht ... nicht einen ... zurücklasse");
Amos 9,11-15 (V15: "daß sie nicht mehr aus ihrem Land ausgerottet werden");
Sacharja 8,1-8 (Vers 7: "aus allen Ländern von Ost bis West");
Auch das Neue Testament sagt das Ende der jüdische Zerstreuung in der Welt und die Wiedererrichtung des Staates Israel zu einem bestimmten Zeitpunkt voraus:
Lukas 21,24 ("gefangengeführt unter alle Völker, ... bis daß der Heiden Zeit erfüllt ist").
Apostelgeschichte 1,6-7 ("wiederherstellen das Reich für Israel").
Folgende Verse stimmen mit den genannten Bibelversen überein: 5.Mose 30,3-5; Nehemia 1,9; (Jesaja 56,8); Psalm 107; Jeremia 16,15; 23,8; 29,13-14; 30,3+10; 31,4 (Spruchtafel in der Werkstatt eines Kibbuzes in Israel); 31,17; 32,37; 46,27; 50,19 (Wiederbewohnung des Golan); Hesekiel 11,17; 28,25; Joel 2,19; Mi 2,12 (Gott: "Den Rest von Israel will ich eng zusammenbringen (kabez akabez = Kibbuz)); Daniel 12,7c ("wenn die Zerstreuung ein Ende hat" (Luther).
Es legt sich nahe, 5.Mose 32,11 auf die Einwanderung mit Flugzeugen, z.B. der äthiopischen, jemenitischen und irakischen Juden hin auszulegen.
Von der Hilfe von Nichtjuden bei der Einwanderung der Juden sprechen Jes 14,2; 49,22 und 66,20.

Ist es noch Zufall zu nennen, daß Anfang 1947, ausgerechnet in dem Jahr, in dem die UNO der Gründung eines Staates Israel zustimmte, und 1 Jahr vor der tatsächlichen Gründung die ersten der 2000 Jahre unentdeckten Qumranrollen gefunden wurden, auf denen auch 2 Abschriften des Propheten Jesaja enthalten waren, von dem ja die Heimkehr der Juden nach Israel prophezeit wurde (s.o.). Erst durch die Gründung des Staates Israel war die Einwanderung für jeden Juden erlaubt. Da die bisher älteste Jesajaschrift ca. aus dem Jahre 1000 n.Chr. stammte, die Qumranrollen aber ungefähr 1000 Jahre älter sind, wurde durch die Funde nachgewiesen, daß die uns bisher bekannten Jesajaverheißungen über ein Jahrtausend treu und unverfälscht weitergegeben wurden und den ursprünglichen Worten entsprechen. Wenn Sie Genaueres über die geistlichen Zusammenhänge der Qumranrollen erfahren wollen, klicken Sie bitte auf diesen Satz.
Psalm 30 war jüdische Bibellese für Tag (oder Woche) der Unabhängigkeit (14.5.1948).

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4.Landbegrünung in Israel als Erfüllung biblischer Verheißungen

4.1. Der Zustand des Landes Israel in biblischen Zeiten

Das Volk Israel bekommt den Auftrag, im Land Israel Bäme zu pflanzen: 3.Mose 19,23.

Daß das Land Israel früher grün und bewaldet war, zeigen viele Bibelstellen:
Josua 17,15.18 (Wald im erweiterten Gebiet des Stammes Manasse, vermutlich das Gebiet in Samarien nördlich von Sichem);
1.Samuel 17,2 (Wald im Elatal);
1.Samuel 22,5 (Wald (Ja'ar) von Hereth, wohl in der judäischen Wüste südlich von Hebron gelegen);
2.Chronik 27,4 (Zur Zeit König Jothams (um 750 v.Chr.) gab es Wälder in Juda.);
Hesekiel 21,2.3 (Wald in (der Wüste) Negev (Südland) damals);
Hesekiel 27,6 (Eichenwald damals auf dem Golan (Baschan)).

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4.2. Der Zustand vor der zionistischen Wiederbegrünung

Gott prophezeit in der Bibel, daß das Land Israel während der Zerstreuung des jüdischen Volkes verwüstet werden wird: 3.Mose 26,32-33; Hes 38,8; Sach 7,14.

4.2.1. Reisebericht Mark Twains

Mark Twain besuchte 1867 Israel-Palästina. Sein Reisebericht zeigt uns, wie heruntergekommen das Land damals war. Man vergleiche es mit heute. Aus dem Reisebericht Twains,"Die Arglosen im Ausland":

4.2.1.1. Gesamteindruck von Israel

"Of all the lands there are for dismal scenery, I think Palestine must be the prince. The hills are barren, they are dull of color, they are unpicturesque in shape. The valleys are unsightly deserts fringed with a feeble vegetation that has an expression about it of being sorrowful and desponent. The Dead Sea and the Sea Of Galilee sleep in the midst of a vast stretch of hill and plain wherein the eye rests upon no pleasant tint, ... It is a hopeless, dreary, heart-broken land. ... Palestine sits in sackcloth and ashes. Over it broods the spell of a curse that has withered its fields and fettered its energies."(Twain,Mark: The innocents abroad, New York/Oxford 1996 (=Twain,en), S.606f) -
auf Deutsch übersetzt (dt)"Von aller Ländern mit öder Landschaft muß Palästina, glaube ich, der Gipfel sein. Die Berge sind kahl, sie haben stumpfe Farben, sie zeigen wenig malerische Formen. Die Täler sind häßliche Wüsten, von einer schwachen Vegetation gesäumt, die einen sorgenvollen und verzagten Ausdruck an sich hat. Das Tote Meer und der See Genezareth schlafen inmitten eines weiten Landstriches von Bergen und Ebenen, in dem das Auge auf keiner angenehmen Tönung ... ruht.... . ... Es ist ein hoffnungslose, ödes, verzweifeltes Land.
Palästina sitzt in Sack und Asche. Über ihm brütet der Bann eines Fluches, der seine Felder hat verdorren lasse und seine Tatkraft gefesselt hat."(Twain, Mark: die Arglosen im Ausland, in: Twain,Mark: Gesammelte Werke in fünf Bänden, Bd.3 (dt. v.Brock, Anna Maria), S.1-614, 2.Aufl. München 1985 (=Twain), S.568)

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4.2.1.2. Jerusalem

"No landscape exists that is more tiresome to the eye than that which bounds the approaches to Jerusalem. The only difference between the roads and the surrounding country, perhaps, is that there are rather more rocks in the roads than in the surrounding country." (Twain,en,S.555) -
dt: "Es gibt keine ermüdende Landschaft für das Auge als die, welche die Zufahrtswege nach Jerusalem begleitet. Der einzige Unterschied zwischen den Straßen und dem umgebenden Land ist vielleicht der, daß auf den Straßen etwas mehr Steine liegen."(Twain,S.516)

"Renowed Jerusalem itself, the stateliest name in history, has lost all its ancient grandeur, and is become a pauper village; the riches of Solomon are no longer there to compel the admiration of visiting Oriental queens". (Twain,en,S.607) -
dt: "Das berührnte Jerusalem selbst, der erhabenste Name in der Geschichte, hat all seine alte Größe verloren und ist ein Bettlerdorf geworden; die Reichtümer Salomos sind nicht mehr vorhanden, um die Bewunderung zu Besuch weilender orientalischer Königinnen zu erregen."(Twain,S.569)

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4.2.1.3. Galiläa und See Genezareth

"these unpeopled deserts, these rusty mounds of barrenness, ... that melancholy ruin of Capernaum, this stupid village of Tiberias, slumbering under its six funeral plumes of palms". (Twain,en,S.508) -
dt: "Diese unbevölkerten Wüsten, diese rostfarbenen Erdhügel von Unfruchtbarkeit, ... diese melancholische Ruine Kapernaum; dieses stumpfsinnige Dorf Tiberias, das unter seinen sechs Begräbnispalmwedeln schlummert". (Twain,S.467)

"The celebrated Sea of Galilee is not so large a sea as Lake Tahoe, by a good deal - it is just about two-thirds as large. And when we come to speak of beauty, this sea is no more to be compared to Tahoe than a meridian of longitude is to a rainbow. The dim waters of this pool can not suggest the limpid brilliancy of Tahoe". (Twain, en, S.507) -
dt:"Der berühnite See Genezareth ist bei weitern nicht so groß wie der Lake Tahoe; er ist gerade etwa zwei Drittel so groß. Und wenn wir auf Schönheit zu sprechen kommen, so kann man diesen See ebensowenig mit dem Lake Tahoe vergleichen wie einen Längengrad mit dem Regenbogen. Das trübe Wasser dieser Pfütze kann nicht an den klaren Glanz des Lake Tahoe erinnern;"(Twain, S.466)

"Here were evidences of cultivation - a rare sight in this country - an acre or two of rich soil studded with last season's dead corn-stalks of the thickness of your thumb and very wide apart. But in such a land it is a thirlling spectacle." (Twain,en,S.481) -
dt:"Hier gab es Anzeichen für Ackerbau - ein seltener Anblick in diesem Land - ein oder zwei Morgen fruchtbaren Bodens, die von der letzten Ernte her mit dicken und sehr weit auseinanderstehenden dürren Stoppeln besetzt waren. Aber in einem solchen Land war das ein ergreifendes Bild."(Twain, S.442)

"We traversed some miles of desolate country whose soil is rich enough, but is given over wholly to weeds - a silent, mournful expanse, where we saw only three persons - Arabs". (Twain,en,S.488)-
dt:"Wir durchquerten einige Meilen lang ein trostloses Gebiet, dessen Boden recht fruchtbar, aber gänzlich dem Unkraut überlassen ist - eine schweigende, traurige Weite, in der wir nur drei Menschen trafen, Araber". (Twain, S.448)

"It is seven in the morning, and as we are in the country, the grass oufth to be sparkling with dew, the flowers enriching the air with fragrance and the birds singing in the trees. But ala, there is no dew here, nor flowers, nor birds, nor trees. There is a plain and an unshaded lake, and beyond them some barren mountains. The tents are tumbling, the Arabs are quarreling like dogs and cats"." (Twain,en, S,486f) -
dt:"Es ist sieben Uhr morgens, und da wir auf dem Lande sind, sollte das Gras vor Tau funkeln, sollten die Blumen mit ihrem Duft die Luft erfüllen und die Vögel in den Bäumen singen. Aber ach, hier gibt es weder Tau noch Blumen, noch Vögel, noch Bäume. Da gibt es eine Ebene und einen schattenlosen See, und hinter diesen einige kahle Berge. Die Zelte fallen in sich zusammen, die Araber zanken sich in gewohnter Weise wie Hund und Katze". (Twain,S.447)

"These people around us had other peculiarities ...: they were infested with vermin, and the dirt had caked on them till it amounted to bark. The little children were in a pitiable condition - they all had sore eyes, and were otherwise afflicted in various ways." (Twain, en, S.473) -
dt:"Diese Leute um uns herum hatten weitere Eigentümlichkeiten ...: sie wimmelten von Ungeziefer, und der Schmutz hatte sich an ihnen so festgebacken, daß er eine Borke bildete. Die kleinen Kinder waren in einem mitleiderregenden Zustand, sie hatten alle entzündete Augen und waren auch sonst in verschiedener Weise geplagt." (Twain, S.434)

"The population numbers two hundred and fifty, and more than half the citizens live in caves in the rock. Dirt, degration and savagery are Endor's speciality. We say no more about Magdala and Deburieh now. Endor heads the list. ... The hill is barren, rocky, and forbidding. No sprig of grass is visible, and only one tree." (Twain,en,S.541) -
dt:"Die Bevölkerung zählt zweihundertfünfzig Köpfe, und mehr als die Hälfte der Bürger lebt in Höhlen im Felsen. Schmutz, Erniedrigung und Barbarei sind Endors Spezialitäten. Wir sagen jetzt nichts mehr über Magdala und Deburie. Endor führt die Liste an. ... Der Berg ist kahl, felsig und abstoßend. Kein Grashalm ist zu sehen und nur ein einziger Baum."(Twain, S.501)

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4.2.2. Weitere Berichte

4.2.2.1. aus dem 19.Jahrhundert

Henry Maundrell berichtet 1697 in "The Journal of Henry Maundrell from Aleppo to Jerusalem": "Jericho ist ein armes, schmutziges Dorf", und es gebe in "Akko ein paar armselige Hütten, ... nichts hier außer einer riesigen und ausgedehnten Ruine".

Thomas Shaw beschrieb das Land Israel 1738 in "Travels and Observations Relating to Several Parts of Barbary and the Levant": "Unfruchtbarkeit und Armut ... wegen des Mangels an Einwohnern".

Graf Constantine Francois Volney schreibt in seinen "Travels through Syria and Egypt 1783-1785": "das zerstörte und verwüstete Land ... Wie überall, fehlt es an kultiviertem Land ... Der Reisende trifft auf nichts anderes als auf Häuser in Trümmern, nutzlos gemachte Zisternen und verlassene Felder."

Der französische Schriftsteller Francois Rene Vicomte de Chateaubriand schreibt in seinen "Itineraire de Paris a Jerusalem" von 1811 im 4.Kapitel "Jerusalem": "Die Landschaft, die die Stadt (Jerusalem) umgibt, ist abscheulich: Da gibt es auf allen Seiten kahle Berge. ... Man sieht das Hinterland auch voller dürrer Felsen. ... Man fragt sich, ob es nicht zusammengestürzte Gedenksteine eines Friedhofs inmitten einer Wüste sind.... eine außergewöhnliche Trostlosigkeit"

1816 hatte J.S.Buckingham in "Travels in Palestine" geschrieben, daß "im größeren Teil Palästinas die Ruinen umfangreicher zu sein scheinen als die bewohnten Häuser."

Unter Bezugnahme auf Volney (s.o.) schreibt 1843 Alexander Keith in "The Land of Israel", daß in Volneys "Tagen das Land noch nicht vollständig seine letzte, prophezeite Stufe der Verwüstung und Entvölkerung erreicht hatte."

S.Olin schreibt: "The environs of Bethlehem are beautiful, but they cannot be said to be well cultivated. There is, indeed, no good tillage in this country ... Within two miles of Bethlehem, fields are permitted to lie waste which once employed and amply rewarded the labour of a numerous peasantry." (Olin, Stephen: Travels in Egypt, Arabia Petraea and the Holy Land, Vol II, New York 1843 (Neudruck New York 1977) (=Olin), S.93f) (deutsche Übersetzung: Die Umgebung von Bethlehem ist schön, aber man kann nicht sagen, dass sie gut bewirtschaftet ist. Es gibt in der Tat keinen guten Ackerbau in diesem Land. ... 2 Meilen im Umkreis von Bethlehem dürfen die Felder unbestellt bleiben, die einst die Arbeit einer zahlreichen Landbevölkerung reichlich belohnten.") -
über Jerusalem: "the general want of employment, which necessarily results from the absence of an extended agriculture" (Olin,S.325) (dt.Übersetzung: "der allgemeine Mangel an Arbeitsplätzen, der notwendigerweise aus der Abwesenheit eine entwickelten Landwirtschaft entspringt")

Der französiche Dichter Alphonse de Lamartin schreibt in seinem Reisebericht "Recollections of the East" aus dem Jahr 1846: "Außerhalb der Tore Jerusalems sahen wir tatsächlich kein lebendes Wesen ... eine völlig, ewige Stille herrscht in der Stadt, auf den Straßen, im ganzen Land."

Conrad Schick berichtet von seiner Israelreise aus dem Jahre 1846: "Gemäß der Schrift (Sacharja 7,14) hatte ich zwar erwartet, das Land als eine Wüste anzutreffen, aber eine solche Felsenwüste, wie sie mir immer trostloser entgegentrat, je näher wir Jerusalem kamen, überstieg meine Begriffe. Die heilige Stadt innerhalb einer solchen steinigen Öde. Wie konnten da Menschen wohnen?"(Strobel,August (Hrsg.): Zweiter Teil. Conrad Schick über Jerusalem (1846-1896): Vom Wandel der Stadt zur Moderne, in: Conrad Schick: Ein Leben für Jerusalem, Fürth 1988, S.29-113 (=Schick), S. 43f)
Weiter schreibt Schick: "Ich sah in einiger Entfernung und weiter unten gelegen eine graue Mauer, in einer weisslich aussehenden und toten und aller Bäume und anderer Gewächse baren Umgebung. Und das sollte die berühmte Stadt Jerusalem sein? Statt Freude überfiel mich ein unsagbares Gefühl der Vereinsamung. Es war mir, als sei ich nicht bloß am Ende der Welt angekommen, sondern außerhalb derselben, auf dem Felseneiland eines unbewohnten Planeten. ... Die Felsenwüste reichte damals bis an die Stadtmauer heran." (Schick, S.44)

James Finn schreibt in einem auf den 15.9.1857 datierten Brief an den Earl of Clarendon: "Das Land ist in einer bemerkenswerten Weise bevölkerungsarm, und deshalb braucht es am nötigsten eine neue Gruppe von Bewohnern."

W.C.Prime nennt Israel 1857 in "Tent Life in the Holy Land": "einverfallenes Land".

Felix Bovet berichtet von seinem Besuch in Israel 1858 in "Egypt, Palestine and Phoenicia: A Visit to Sacred Lands": "Die .. Türken ... verwandelten es in Ödland ... Die Araber selber, die seine Bewohner sind, ... haben hier nichts erschaffen."

J.B.Forsyth schreibt 1861 in "A Few Months in the East": "Die Entvölkerung nimmt sogar noch zu."

Tristram schreibt 1865 über die Sharonebene an der Küste Israels: "The same thing is now going on over the plain of Sharon, where ... land is going out of cultivation, and whole villages rapidly disappearing from the face of the earth. Since the year 1838, no less than twenty villages there have been thus erased from the map, and the stationary population extirpated."(Tristram, H.B.: The Land of Israel. A Journal of Travels in Palestine, London 1865, S.490)

W.M.Thomson schreibt: "And there is a sense in which the whole earth has been smitten with a curse, and, in consequence, produces thorns and thistles instead of wholesome fruits. But the desolation and barrenness of this glorious plain, for example, is in nor sense the effect of any physical change in the soil or climate, but is owing entirely to the people who dwell here". (Thomson, W.M.: The Land and the Book, London 1877 (=Thomson), S.452f) (deutsche Übersetzung: Und es herrscht ein Gefühl vor, als ob das ganze Land von einem Fluch befallen ist und als Folge davon Dornen und Disteln statt gesunder Früchte hervorbringt. Aber die Verwüstung und Unfruchtbarkeit ist in keiner Weise die Folge einer natürlich Veränderung des Bodens oder Klimas, sondern ist vollständig durch die Menschen verursacht, die hier wohnen.") -
"In fact, few spots on earth ...possess greater agricultural and manufacturing advantages than this ghor, and yet it is utterly desolate." (Thomson, S.455)(deutsche Übersetzung: In der Tat besitzen wenige Stellen auf der Erde größere Vorteile für Landwirtschaft und Produktion als diese Senke (des Jordantals), und es ist immer noch vollkommen verwüstet.")
Weiter schreibt Thomson:"Wie melancholisch ist diese völlige Verwüstung! Nicht ein Haus, nicht eine Spur von Einwohnern, noch nicht einmal Hirten ... um die dumpfe Monotonie aufzulockern."

Samuel Manning schreibt 1874 in "Those Holy Fields": "Das Land ist leer und verwüstet und ohne Einwohner."

S.C.Bartlett schreibt 1879 in "From Egypt to Palestine", daß er in Israel "erbärmliche Verwüstung und Vernachlässigung" sah und daß es "jetzt fast verlassen" ist.

Der englische Geograph Arthur Stanley berichtet 1881 in "Sinai and Palestine", Judäa sei so verwüstet menschenleer, daß er "meilenweit keine Anzeichen von Leben oder Besiedlung gesehen habe."

C.R.Conder schreibt: "The condition of the rest of Palestine and Syria is ... miserable; and those who have known the country for the last ten years are able to judge how much it has declined from even the very modest degree of prosperity which it formerly enjoyed." (Conder, Claude Reignier: Heth and Moab. Explorations in Syria 1881 and 1882, London 1883 (=Conder), S.365) (deutsche Übersetzung: Die Verhältnisse im Rest von Palästina und Syrien sind miserabel; und diejenigen, die das Land in den letzten zehn Jahren gekannt haben, sind fähig zu beurteilen, wie sehr es abgestiegen ist von dieser sogar nur sehr bescheidenen Grad an Wohlstand, den es früher besaß." - "The cry of the people is the same throughout Syria, whatever be their sect or stock. 'Give us British rule, French rule, nay even a Russian, or a Greek, or a Jew to govern us, but save us from the Sultan or the Turk!' " (Conder, S.374)(deutsche Übersetzung: Man hört denselben Schrei des volkes durch ganz Syrien, ganz egal zu welchem glauben oder Lager jemand gehört: ' Gebt uns britische, französische, nein sogar eine russische, griechische oder jüdische Verwaltung, um uns zu regieren, aber rettet uns vor dem Sultan und den Türken."

Pierre Loti schreibt: "Ici comme ailleurs, comme partout en Palestine, villes et palais sont retournés à la poussière; disparus aussi, les forêts qui jadis couvaient les cimes de Gilboe; tout s'est changé en un mélancolique désert de broussailles et d'herbes". (Loti, Pierre: La Galilée, Paris 1896, S.39f) (Deutsche Übersetzung: "Hier, wie überall in ganz Palästina, sind Stadt und Palast zu Staub zerfallen; auch die Wälder sind verschwunden, die einst die Höhen des Gilboa bedeckten; all das hat sich in eine melancholische Einöde aus Gestrüpp und Unkraut verwandelt". (Loti, Pierre: Galiläa (übers v. Hemjeoltmanns, Dirk), München 2006, S.37))

1898 sagte der Deutsche Kaiser Wilhelm bei seinem Besuch in Israel zu Theodor Herzl: "Die Siedlungen Ihres Volkes sollten als Beispiel für das dienen, was in diesem Land getan werden sollte. Hier ist Raum für jeden."

Selbst der arabische Führer, Sherif Hussein, sagte 1918: "Die Resourcen des Landes stecken noch im unbearbeiteten Boden und werden durch die jüdischen Einwanderer entwickelt werden. ... Die Palästinenser waren gewohnt, ihr eigenes Land zu verlassen." (Sherif Hussein, Al-Qibla, Mecca, 23.3.1918)

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4.2.2.2. Schefila und Scharonebene (Bericht von 1913)

Im Bericht der Königlichen Palästina-Kommission heißt es: "Die Straße von Gaza nach Norden war nur ein Sommerpfad, für den Transport mit Kamelen oder Karren zu benutzen ... man sah keine Orangenhaine, keine Obst- oder Weingärten, bevor man das Dorf Yavne erreichte ... Die Häuser waren aus Lehm errichtet. Fenster gab es keine. Die Bewohner benutzten Holzpflüge. Die Erträge waren sehr kärglich. Die hyginenischen Einrichtungen des Dorfes befanden sich in einem erschreckenden Zustand. Schulen existierten nicht... Der westliche Teil des Landes, zum Meer hin, war fast vollständig Wüste ... Es gab kaum Dörfer dort, und diese waren nur sehr spärlich bewohnt. ...
Eine Menge Ruinen sah man ringsumher - zurn Teil eine Folge des weitverbreiteten Malariafiebers. Viele Dörfer waren von ihren Bewohnem verlassen worden."

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4.2.2.3. Jesre'eltal (Bericht von 1920)

Die jahrhundertealte Mißwirtschaft hatte auch dieses Land zu einem nutzlosen Sumpf werden lassen. Ein Bericht aus dem Jahr 1920:
"... weithin Sümpfe, ein großes Meer von Schilfrohr, erdrückende Hitze, Schwärme von Mücken und Fliegen, die das Ohr betäuben, das Auge blenden, das Atmen erschweren, kein Weg und Steg. Hier weidet kein Beduine seine Herde ... Die wenigen Einwohner, ihre Zahl erreicht nicht einmal einige Dutzend, siechen dahin und gehen an der Malaria zugrunde."(Krupp, Michael: Zionismus und Staat Israel. Ein geschichtlicher Abriß, 3.Aufl, Gütersloh 1992, S.83)

4.2.2.4. Bericht über den Zustand des Landes aus dem Jahre 1931

Lewis French, der 1931 von der britischen Regierung ernannte Direktor für die Entwicklung des Landes schrieb:
"Wir fanden das Land von Fellachen bewohnt, die in Lehmhütten lebten und schwer unter der weitverbreiteten Malaria litten... Große Landstriche waren verwildert... Die Fellachen, falls sie nicht selbst Viehdiebe waren, boten jederzeit bereitwillig für diese einen Unterschlupf, ebenso für andere Kriminelle. Die einzelnen Parzellen des Landes wechselten von Jahr zu Jahr den Besitzer, und die Fellachen wurden abwechselnd von ihren Nachbam, den Beduinen, geplündert oder erpreßt."

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4.3. Die Wiederbegrünung durch die jüdischen Zionisten als Erfüllung biblischer Verheißungen

In direktem Zusammenhang mit Bibelstellen, die die jüdische Einwanderung und Gründung des Staates Israel in unserem Jahrhundert eindeutig vorhersagen, verheißt Gott auch eine Wiederbegrünung des verwüsteten und verwilderten Land Israel: Jeremia 31,5+12; Hesekiel 34,27-29; 36,8+33-36 (nach dem Kommen des Messias (Hes 34,23-24)); Amos 9,13-15; weitere Stellen: Jesaja 27,6 (Früchteexport Israels heute); 35,1-2, 41,17-20 und 51,3 (Wüstenbegrünung erst heutzutage).

Im dreimaligen, täglichen Gebet beten und beteten die Juden durch die Jahrhunderte der Verbannung aus Israel:"Gepriesen seist du, o Herr, der du Jerusalem wieder aufbaust." Israels 1.Präsident, Chaim Weizmann, Onkel des jetzigen Präsidenten, sagte dazu: Gott hat das schöne Land Israel während der Zerstreuung seines Volkes mit Unkraut bedeckt, damit die anderen Völker an ihm vorbeigehen und es so unentdeckt bleibt bis zur Heimkehr des Volkes Israel.

1948 beim Abzug der Engländer gab es ca. 4 000 000 Bäume in Israel, wo recht genaue Aufzeichnungen angelegt wurden (Baumsteuer). Der jüdische Nationalfonds (KKL) pflanzte seitdem ca. 230 000 000 Bäume.

Von der starken Neubegrünung während der vergangenen zionistischen Jahrzehnte kann man sich auch überzeugen durch ein Buch, das Luftbilder aus dem Jahre 1917/18 mit Aufnahmen aus derselben Perspektive aus der Gegenwart gegenüberstellt: Kedar,B.Z.: Looking twice at the Land of Israel, Aerial Photographs of 1917-18 and 1987-91, Yad Yizhak Ben-Zvi-Verlag, Jerusalem 1997; ISBN 965-05-0586-5, bestellbar unter: Yad Yitzhak Ben-Zwi-Press, P.O.B. 7660, 91 076 Yerushalayim, Tel. 00 972 2 5 63 92 03.

Eine beeindrückende Gegenüberstellung von Bildern mit früherem Ödland in Israel und neuen Bildern begrünten Landes derselben Stelle findet sich in folgendem Buch in deutscher Sprache: Gonen, Amiram: Israel gestern und heute, Neuhausen-Stuttgart 1997, ISBN 3-7751-2848-4.

Diese Bücher werden gebraucht in vielen Exemplaren angeboten unter: Eurobuch.

Die Hilfe von Nichtjuden bei der Landwirtschaft und Wiederbegrünung (z.B. durch junge freiwillige Volontäre, Kibbuzhelfer) im Land Israel ist in der Bibel in Jesaja 61,5 prophezeit.

Landbegrünung im nördlichen Negev: Der 1943 gegründete Kibbuz Gevulot ist eine grüne Oase, entstanden aus Wüstensand, wie man auf den Bildern sieht. (links: Einfahrt zum Kibbuz Gevulot, an dessen Tor der Wüstensand heranreicht; rechts: Innerhalb des Kibbuz blühen Blumen aus dem Sand heraus.)

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5. Kleiner Israel-Reiseführer: Stätten des modernen Israel mit biblischen Bezügen, israelische Briefmarken mit Bibelsprüchen.

Um den etwas ungewöhnlichen, geistlichen Israelreiseführer zu lesen, klicken sie bitte auf diesen Satz.

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6. Bemerkungen des Koran zu Juden und Christen

Sure 4, Vers 158-159: "Und wegen der Sünde der Juden verwehrten wir ihnen gute Dinge, die ihnen erlaubt waren, wie auch wegen ihres Abwendens vieler von Allahs Weg.
Und weil sie Wucherei betrieben, obwohl ihnen das verboten war, und das Gut der Leute in böser Weise stahlen. ..."

Sure 5, Vers 45: "...von den Juden - Horchern auf Lüge und Horchern auf andere..."

Sure 5, Vers 56: "Und ihr Gläubigen, freundet euch nicht mit Juden und Christen an;..."

Sure 5, Vers 69: "Und es sprechen die Juden: ... . Und sie verursachen auf Erden Verderben, Allah aber liebt nicht die, die Schlechtes tun."

Sure 5, Vers 76: über die Christen: "In der Tat ungläubig sind die, die sprechen: "Allah, das ist der Messias, Marias Sohn." Hier ist der christliche Glaube angesprochen, daß Jesus Christus auch ganz Gott ist.

Sure 9, Vers 29: über die Juden: "Kämpft gegen die, denen die Schrift gegeben wurde, die nicht glauben an Allah ..."

Sure 9, Vers 30: "Es sagen die Juden: "Esra ist Allahs Sohn"" (Das haben die Juden aber niemals gesagt.
über die Christen (=Nazarener): "Es sagen die Nazarener: "Der Messias ist Allahs Sohn." ... Sie reden ähnlich wie die Ungläubigen in früheren Zeiten. Allah schlag sie tot! Wie schwachsinnig sind sie!"

Sure 9, Vers 34: ".... In der Tat viele der Rabbiner und Ordensleute fressen den Besitz der Menschen und führen sie weg von Allahs Weg...."

Sure 47, Vers 4: "Wenn ihr den Ungläubigen begegnet, dann schlagt ihnen den Kopf ab, bis ihr ein Blutbad unter ihnen veranstaltet habt...."

Sure 47, Vers 36-37: "Denen, die nicht glauben und von Allahs Weg wegführen und so als Ungläubige sterben, verzeiht Allah nie.
Laßt euch deshalb nicht ermüden und bietet ihnen keinen Frieden an, solange ihr stärker seid. ..."

Wenn Sie hier klicken, kommen Sie zu einer Zusammenstellung aller wichtigen Koranstellen

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7. Wunder Gottes in Israel

7.1. Wunder Gottes, als Israel um sein Überleben kämpfte

7.1.1. Unabhängigkeitskrieg 1948

Der religiöse Kibbuz Tirat Zwi (südlich von Bet Shean) am 16.Februar 1948
Baruch Tor, ein Kibbuzmitglied, berichtet: "Anfangs des Krieges von 1948 ... kamen etwa 400 bis 500 Mann von den Bergen herabgestürzt, um Tirat Zwi in Brand zu stecken. Sie kamen auf Fahrzeugen und zu Fuß. Wir sahen sie kommen, aber wir waren nur wenige Verteidiger. Wir mußten mit unserem Untergang rechnen. Aber mit Gottes Hilfe wurde der Angriff abgeschlagen. Nur einer von uns ist gefallen, einer wurde verwundet. Als die Feinde schon fast heran waren, begann es heftig zu regnen. Da zogen sie sich zurück und zerstreuten sich. Wir wissen heute noch nicht, weshalb. Es gibt nur eine Erklärung: Das hat Gott getan. Wir hatten gebetet, Gott hatte für uns gestritten, wie in alten Zeiten! So geschehen noch heute Wunder bei uns." (aus: Huigens,Petrus, Begegnungen in Israel, Kassel 1961, S.118)

Jerusalem während der Belagerung im Frühjahr 1948
Dr. Lilly Wreschner berichtet von einem jungen Soldaten, der nicht religiös aufwuchs,aber durch folgendes Wunder Gottes gläubig wurde und zum Erstaunen seiner Eltern vor dem Essen betete:
Er hielt südlich von Jerusalem mit 19 anderen Soldaten Wache. Ein ganzes ägyptisches Heer griff sie plötzlich an und weltlich gesehen hatten sie keine Chance mehr. Aber sie beteten. Dann gab es ein Feuergefecht. 3 der Israelis starben. Unverständlicherweise ergaben sich die Ägypter, die hißten die weiße Flagge und legten die Waffen nieder. Die Ägypter waren verwirrt, als sie nur die 17 überlebenden Israelis sahen. Sie fragten: "Wo sind die 3 alten Männer, die vorne kämpften, die so viele von uns erschossen und die wir nicht besiegen konnten?"- "Wir sind nur 17 Soldaten", war die Antwort. Hier hat Gott durch ein Wunder in aussichtsloser Lage geholfen und der jungen Mann selbst vermutetete, daß die 3 Männer Abraham, Isaak und Jakob waren.

20.Mai 1948, Kibbuz Yad Mordechai:
"Diesmal setzten die Ägypter eine neue Waffe ein: Rauchbomben. Der Beschuss auf die Posten I und II nahm zu, während Rauchschwaden die Sicht auf den Weißen Hügel, die kleinen Wadis und den Bunker versperrten. Tuvia nahm an, daß im Schutze dieses Rauchvorhangs der Infanterieangriff auf Posten I beginnen sollte. ... Oben auf dem Hügel gaben die Verteidiger verzweifelt blinde Schüsse auf den Rauchschleier ab. Dann geschah ein Wunder, das die Ägypter nicht vorhersehen konnten. Wenn der sharav weht, kommt es gelegentlich um elf Uhr Vormittags zu einem abrupten Wechsel in der Windrichtung. Die Angreifer hatten ihre Attacke auf Posten I für elf Uhr geplant. Plötzlich schlug der Wind um, der Rauch wurde zusehends dünner und war im Nu fortgeblasen. Die Verteidiger sahen, daß die Ägypter schon dabei waren, die Stacheldrahtverhaue zu durchschneiden. Als die Sicht klar war, stiess die Besatzung von Posten I wilde Schreie aus, schleuderte Handgranaten und ließ anschliessend einen dichten Kugelhagel auf die Angreifer niedergehen. ... Die Ägypter fühlten, dass sie in der Falle sassen, und sie traten augenblicklich den Rückzug in die Bananenplantage an." (Zitat aus: Larkin,Margarete, Die sechs Tage von Yad Mordechai, S.174f)

Eine der Verteidigungsstellungen von Yad Mordechai mit Blick auf das Feld des ägyptischen Angriffs.

Relgiöser Kibbuz Sa'ad gegenüber Gaza:
Die Ägypter griffen an, denn sie wollten ja nach Tel Aviv marschieren. Als der erste, blind abgefeuerte Schuß der einzigen israelischen Kanone direkt den Befehlsstand des ägyptischen Kommandeurs traf, zogen sich die Ägypter zurück - in völliger Überschätzung der israelischen Feuerkraft und Spionageinformationen. Die Bewohner der Kibbuz Sa'ad bekennen dies heute noch in ihrem Museum (für weitere Informationen hierauf klicken) als Wunder Gottes.

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7.1.2 Sechs-Tage-Krieg 1967 und die Jahre danach

Shlomo, der in einem Kibbuz an der jordanischen Grenze lebt, berichtet, daß er es nie für nötig hielt, in die Schutzbunker zu gehen, wenn Arafats PLO von den jordanischen Bergen auf die israelischen Kibbuzim schoß. Während einer Angriffsphase bat ihn ein anderer Kibbuznik schnell etwas im Bunker zu reparieren. Er ging in den Bunker. Als er kurz darauf wieder hinausging, war eine Katjuscharakete genau an der Stelle eingeschlagen, wo er sich zuvor unterhalten hatte.

Premierminister Netanyahu, der wegen seines Alters von 17 Jahren freiwillig und nur mit Sondergenehmigung beim 6-Tage-Krieg mitkämpfte, sagt bei einer Sondersitzung der Knesset anläßlich des 30.Jahrestages des 6-Tage-Krieges am 4.6.1997: "Der Sieg ist ein Wunder gewesen."

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7.1.3. Yom-Kippur-Krieg 1973

Am ersten Tag (Yom Kippur) des syrischen Angriffes auf den Golanhöhen standen in einem Frontabschnitt 12.000 Israelis mit 90 Panzern 120.000 syrischen Angreifern mit 800 Panzern gegenüber. Die israelischen Soldaten erwarteten den Todesstoß. Die Militärgeschichtsschreibung wundert sich, warum die Syrer an diesem Tag (an dem die Israelis ihre Zivilisten noch nicht mobilisiert hatten) nicht nach Galiläa durchbrachen, sondern plötzlich stoppten. Einige israelische Soldaten berichteten später im Zusammenhang mit diesem ganz unerwarteten Stoppen der Syrer: Wir sahen plötzlich zwischen uns und den Syrer eine große weiße Hand, vor der die Syrer zurückschreckten. Diese Hand stahlte eine Majestät, Schönheit und absolute Autorität aus. Es war die Hand Gottes.

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7.2. Wunder Gottes in Israel während des Golfkrieges Jan-Feb 1991

Der Irak feuerte auf Israel 39 SCUD-Raketen. Legt man die durchschnittliche Zahl der Opfer pro Rakete zugrunde (z.B. die iranischen Opfer bei dortigem Beschuß), so hätte es in Israel ca. 60 040 Tote geben müssen. Tatsächlich starb aber nur 1 Israeli. Es wird berichtet, daß dieser Jude sich öffentlich damit brüstete, das von Gott gegebene Gesetz zu übertreten, indem er Schweinefleisch esse.

Wunder Gottes im einzelnen während des Raketenbeschusses:
Am 18.1.91 machen in einem 6-Familienhaus in Tel Aviv alle 6 Familien unabhängig voneinander einen Abendausflug. Als sie zurückkommen, ist das Haus völlig zerstört. Keiner hätte überlebt.
Am 19.1.91, an einem Schabbat, trifft eine Rakete ein Haus in Ramat Gan, explodiert aber nicht, sondern bleibt in einem Zimmer stecken einige Meter neben einem Kind, das im Kinderbett liegt.
Am 23.1.91 hat ein Bus mit Neueinwanderern auf der Straße einen Motorschaden. Der Bus muß anhalten. Kurz danach schlägt vor dem Bus eine Rakete ein, und durch den Motorschaden hat Gott die Insassen vor dem Tod bewahrt.
Am 25.1.91 ist in Haifa eine große Hochzeitsfeier. Die Gäste ärgern sich, weil gegen 23 Uhr der Strom ausfällt. Sie müssen die Feier vorzeitig abbrechen. Um 23.45 Uhr zerstört eine Rakete den Hochzeitsraum völlig.
Am 29.1.91 flüchten Bewohner eines Hauses in Tel Aviv im Stadtteil HaTiqwa nach dem Luftalarm in den nahegelegenen Bunker. Aber der Hausmeister hat den falschen Schlüssel dabei und kann die Tür nicht aufsperren. Die Bewohner flüchten schnell in einen anderen Bunker. Der Bunker wird durch einen Raketenvolltreffer völlig zerstört, ebenso angrenzende Häuser.
Selbst das ZDF erwähnte die Möglichkeit eines Wunders Gottes.
Aus Dankbarkeit gegenüber Gott errichteten die Israelis in aller Öffentlichkeit ein sechsflügeliges Denkmal mit 2 Worten aus 2.Mose 25,20: Die Cherubim "sochechim bekanfehäm"
( ñëëéí áëðôéäí) (mit ihren Flügeln bedeckend (beschützend)).(zur genauen Ortsangabe lies in Kapitel 5. nach, indem du auf diesen Satz klickst.) (Du kannst dieses Denkmal folgendermaßen besuchen: Du fährst auf der Lehi-Straße (Nr. 461) stadteinwärts.Kurz vor dem Ayalontal (hinter der Etzelstraße) biegst du rechts in die HaTiqwa-Straße. Nach 200 m kannst du links auf den Schulhof des Beit Moisewitsch gehen, wo du das Glaubensdenkmal findest.)

Weitere Wunder ohne Datumsangabe:
1. Eine Rakete landet in einem Müllhaufen, aber explodiert nicht.
2. Eine andere Rakete landet wenige Meter neben einer Tankstelle und explodiert ebenfalls nicht.
3.Bei einer Rakete, die nicht explodierte, wurde festgestellt, daß der Sprengkopf aus Beton bestand. Warum sollte Saddam Hussein so eine Rakete abfeuern? Hat Gott während des Fluges den Sprengstoff in Beton umgewandelt?
4. 2 Raketen, die im Irak abgefeuert wurden, verschwanden während des Fluges plötzlich vom Radarschirm.
5. Eine Rakete fiel ausgerechnet in den Luftschacht eines Hochhauses, explodierte aber - Gott sei Dank - nicht.
6. Araber verschiedener Dörfer beobachteten von ihren Dächern aus begeistert die Raketen, die Richtung Tel Aviv flogen und klatschten Beifall, so wie Arafat Saddam Hussein unterstützte. Am nächsten Tag landeten in der Nähe eines dieser Dörfer auch Scudraketen. Die Dorfbewohner standen seitdem nicht mehr applaudierend auf ihren Hausdächern.
7. Eine Frau lag bei einem Raketenangriff im Bett. Durch einen Treffer stürzte die Decke ein. Dabei stürzte der Türrahmen so um, daß er schräg über ihrem Bett stand und die eingestürzte Decke von ihrem Bett fernhielt, so daß sie überlebte.
8. Eine Frau schlief so tief, daß sie den Scudalarm nicht hörte. Als sie beim Raketenaufschlag aufwachte und zum eigentlichen versiegelten Gas-Schutzraum gehen wollte, war dieser mit einer Haushälfte völlig zerstört. Die Frau hätte nicht überlebt.
9. Ein Mann lehnte sich bei einem Scudangriff an eine Schranktür. Durch den Druck der Explosion wurde er in den Schrank geschleudert. Der Raum wurde schwer beschädigt, aber der Mann wurde durch den Schrank geschützt.
10. Ein Mann, der im Trümmerhaufen eines Hauses verschüttet war, wurde nach einer Stunde ausgegraben und benötigte lediglich einen Verband für die Hand.
11. Eine Frau, die gegen die staatlichen Anweisungen nicht in ihren versiegelten Gas-Schutzraum, sondern in den nächstgelegenen Bunker mit ihren Kindern ging, fand nach dem Angriff ihren Schutzraum schwer beschädigt.
12. Ein Mann ging in das Badezimmer, als eine Rakete einschlug. Als er das Badezimmer verließ, trat er in die zerstörten Reste seines Hauses.
13. Ein Mann fuhr in Tel Aviv Auto, als der Raketenalarm begann. Er stellte sein Auto ab und ging in den nächstgelegenen Schutzraum. Nach dem Angriff sah er, daß eine Rakete sein Auto völlig zerstört hatte.
14.Eine Familie in Ramat Gan bereitete sich gerade auf den Schabbatbeginn am Freitagabend vor. Plötzlich fühlte sich die Frau von Gott gedrängt, an einem anderen Ort die Schabbatfeier zu begehen. Der Mann wollte erst nicht, gab dann aber nach. Als die Familie am Abend zurückkamm, war ihr Haus vollständig zerstört. Sie beten Dankgebete zu Gott, und tanzten mit den Nachbarn zur Ehre Gottes um den Trüemmerhaufen.

Immer wieder wurde festgestellt, daß die Raketen Häuser trafen und die Bewohner kaum verletzt waren und daß und daß die Scuds dicht neben wichtigen öffentlichen oder militärischen einschlugen, aber keine dieser Objekte selbst trafen, sondern nur dicht daneben aufschlugen.

Nach einem Scud-Raketenangriff brachte der israelische Militärsender zusammen mit der Meldung der Entwarnung die Bibelstelle aus Psalm 121,4: "Der, der Israel beschützt, schläft und schlummert nicht."

Am 27.1. gab es in Israel einen nationalen Gebetstag, wobei in der Jerusalemer Hauptsynagoge auch die beiden Oberrabbiner, der damalige Staatspräsident Herzog, der damalige Ministerpräsident Shamir und Minister teilnahmen. Der Golfkrieg endete dann einen Tag darauf am 28.1., an dessen Abend das Purimfest 1991 begann. Die Juden feiern das Purimfest zur Erinnerung daran, daß Gott sie in Persien vor 2500 Jahren vor der geplanten Ermordung gerettet hat. Nachzulesen im biblischen Buch Esther. Wie Gott damals gerettet hat, so rettet er auch in unseren Jahren. Auf dem Purimfest wird die Rakete, die nicht explodiert ist, ausgestellt.

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7.3. Wunder Gottes nach 1992

Beim Einsatz im Südlibanon träumte ein gläubiger israelischer Soldat, daß auf sein Militärlager Feuer vom Himmel fällt. Er sagt es daraufhin seinem Vorgesetzten, der zwar kein religiös-praktizierender Jude ist, aber dies doch irgendwie als Warnung Gottes beachtet. (Immer wieder berichtet die Bibel vom Reden Gottes durch Träume (z.B. 1.Mose 28,12; Matthäus 2,13) Er verlegt daraufhin die Stellung. Am nächsten Tag trafen Geschosse der Hisbollah genau diese Stellung, so daß es Tote und Verletzte unter den israelischen Soldaten gegeben hätte.

Am 4.2.1997 stoßen über dem Kibbuz Shear Jashuv 2 Hubschrauber zusammen, fallen auf den Boden, und beide brennen dort lichterloh. Zwar kommen alle 73 Soldaten in den Hubschraubern um, aber wie durch eine Wunder stirbt kein Bewohner des Kibbuz.
In der Woche des Unglücks war folgender Bibelabschnitt aus dem Propheten Jesaja die schon immer feststehende jüdische Prophetenlesung für diese Woche: Jesaja 7,1-6. Dies ist eine der nur 3 Stellen, wo in der Bibel das Wort "Shear Jashuv" (dort Name eines Sohn es Jesajas) erwähnt wird, nach dem genau der Kibbuz benannt wurde. Dann ist hier von der Feindschaft der Aramäer (=Syrer) die Rede ("dem Zorn Rezins und der Aramäer" Vers 4), so wie die Hubschrauber gegen die von Syrien unterstützte, aggressive Hisbollah flogen. Schließlich ist auch noch von 2 Brandscheiten die Rede, die nur noch rauchen, so wie die beiden Hubschrauber brannten und dann nur noch rauchten. Das kann kein Zufall sein, sondern Bibelsatz und Ereignisse passen so zusammen, daß es zeigt, daß der lebendige Gott auch hier Israel nicht vergessen hat, sondern ihm auch auf seinem schweren Weg voller Leid beisteht und es beschützen wird. So sagt Gott in diesem Bibelabschnitt im Zusammenhang mit den Drohungen der Aramäer (Syrer): "Bewahre die Ruhe, fürchte dich nicht! Dein Herz soll nicht verzagen wegen dieser beiden Brandscheite." (Vers 4)

Im Jahr 2016, als schon seit einigen Jahren auf syrischer Seite hinter der israelischen Grenze auf den Golanhöhen schwere Kämpfe israelfeindlicher Truppen stattfanden, erhob sich ein Sandsturm, der aber an der Grenze auf syrischer Seite stehen blieb. Das sahen viele als ein Zeichen Gottes, der den - Sandsturm - wie eine Wolkensäule zum Schutz Israels schickte.

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7.4. Weitere Wunder Gottes in Israel

7.4.1.Spätregen

Im Zusammenhang der endzeitlichen Verheißung in Joel 2,19, daß Israel nicht mehr unter den Völkern in Schmach und Schande leben muß, verheißt Gott auch, daß er wieder Spätregen wie in früherer Zeit schicken will (Joel 2,23). Diese Prophezeiung erfüllt sich in unseren Tagen. Denn 1925 noch fiel der letzte Regen Ende Januar. In den letzten Jahrzehnten fiel der letzte Regen immer später, jetzt teilweise schon erst Ende Mai.

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Fernsehtipp: Sehr gute Nachrichten/Magazin-Sendungen über Israel, jeweils wöchentlich:
- "israel heute" (http://www.israelheute.com/israelheutetv.aspx);
- "Fokus Jerusalem" (http://www.fokus-jerusalem.tv/) (komplett nur im Fernseh-Kanal bibel-tv);
- "Faszination Israel" (http://www.faszinationisrael.de/).

Wenn Sie sich über die große Bedeutung des Alten Testamentes, des jüdischen Volkes und des Staates Israel für den christlichen Glauben informieren wollen, dann klicken Sie bitte auf diesen Satz

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